Antonia

Hey, it's me - Antonia Melina!
Vielleicht hast Du ja schon mal meine Signatur
a.mertens auf einem Bild entdeckt?
Vielleicht hat's Dir gefallen, vielleicht fandest Du's ganz
schrecklich, vielleicht hat es Dich aber ja auch ein paar
Momente lang beschäftigt oder gar berührt?
Ganz gleich, was Dich zu mir geführt hat: Du bist da.
Vorab: Ich mag Mauve, Pink und Rosé. Und Türkis. Gern in
Kombination. Unter anderem. Dazu Abstraktes und Acryl. Neues,
Altes, Female Art.
Und ich verfluche allzu lange Trocknungszeiten der Schichten
meiner Bilder. So sehr. Schließlich zählt jeder Pinselstrich.
Jedes Pigment. Jeder Moment, in dem ich meine Welten und
Gedanken zu Papier und auf Leinwand bringen kann - ja vielmehr
muss. Denn die mir am Ende eines intensiven Arbeitstages und
nach Einschlafbegleitung noch zur Verfügung stehende Energie
ist knäpplich. Die Zeitfenster für kreatives Schaffen sind
allzu klein. Doch glitzert die Farbe erst einmal im
Atelierslicht, habe ich den ersten bunten Klecks am Finger, an
der Hose oder auf der Leinwand, fließt und potenziert sich all
das, was dann noch in mir ist.
Und das, so weiß und spürt mein Umfeld, kann zuweilen eine
Menge sein ...
Malen ist Therapie, ist Flucht und Freiheit. Schicht um
Schicht. Male ich, vergesse ich kurz die Welt - und mich.
Je mehr ich loslasse, wer ich bin und was mich umgreift, desto
magischer scheint, was auf der Leinwand passiert. Intuitiv.
Denn plane ich vorher, was ich malen möchte, bin ich oftmals
unzufrieden.
Geschieht jedoch der "Flow" von ganz allein, überrascht mich
das Ergebnis selbst. Immer - und falls nötig: immer
wieder.
Schicht um Schicht. In Tempus und Impasto. Jede weitere frische
Schicht auf Canvas ermöglicht mir die weitere Häutung. Freiheit
bis zum Kern.
Kurzum: All das ist Work in Progress - und so zugleich auch
meine kleine World in progress. Mit Farben, die sich richtig
anfühlen. Die sich nach mir anfühlen.
Wie gesagt: It's me - Antonia Melina.
